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Wie stehen unsere Zähne im Zusammenhang
mit unserem Halteapparat?
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Mit den Zähnen zerkleinern wir unsere Nahrung. Dadurch werden unsere Speisen für die Verdauung vorbereitet.
Eck-, Schneide- und Backenzähne sind fest in dem Kieferknochen verwurzelt, sie gehören anatomisch gesehen zum Skelettsystem
des Menschen. Die Stellung der Zähne beeinflusst die Position des Unterkiefers und über das Schädel- und Wirbelsäulen-System
unseren gesamten Bewegungsapparat. Dieses wird uns aber meistens erst dann bewusst, wenn es zu Störungen des Systems kommt -
zur sogenannten Funktionsstörung.
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Wird der Kontakt der Zähne zueinander gestört...
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In einem intakten Gebiss hat jeder Zahn einen ganz bestimmten Kontakt zu einem Gegenzahn.
Durch diese Anordnung werden die Zähne achsengerecht belastet und die Kräfte gleichmäßig auf den Kiefer verteilt.
Es ist aber möglich, dass der Kontakt der Zähne zueinander gestört wird, z.B. durch fehlende Zähne, Drehung oder Kippung.
Dies kann weit reichende Folgen haben, da der Unterkiefer beim Zubeißen nicht mehr gleichmäßig an den Oberkiefer
herangezogen und die (Kau-) Muskulatur unterschiedlich belastet wird.
Eine Kettenreaktion kann in Gang gesetzt werden. Der Unterkiefer wird unbewusst stärker angezogen. Zähne, die bisher richtig belastet wurden, werden nun überlastet.
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Was passiert bei einer ungestörten Funktion?
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Bei ungestörter Funktion haben die Zähne im Verlaufe des Tages für etwa 30 Minuten direkten Kontakt untereinander.
Die Muskulatur hat also Zeit sich zu erholen.
Werden die Ruhepausen durch weitere Muskelanspannungen erheblich eingeschränkt, hat das Folgen nicht nur in der Muskulatur.
Es kann zu Zahnschmerzen oder Schäden am Zahnhals, Bildung von Knochentaschen bis zur Lockerung der Zähne führen.
Der Unterkiefer kann aber auch in eine Fehllage gedrückt werden.
Folge ist häufig eine Überlastung der Kiefergelenke, die sich durch Knackgeräusche bzw. Einschränkung der Unterkieferbewegung
oder Schmerzen im Bereich der Kiefergelenke bemerkbar macht.
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Durch den ständigen Druck wird die Muskulatur überlastet und verspannt!
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Die Wechselbeziehung zur Nackenmuskulatur beeinflusst das gesamte Skelettsystem.
Erhöhte Muskelaktivität kann ihre Ursache jedoch nicht nur in Störungen der Verzahnung, Zahnfehlstellungen,
zu hohen oder zu tiefen Füllungen haben. Auch Operationen, Überdehnung der Gelenke, Unfälle, Haltungsschäden,
Allgemeinerkrankungen und seelische Belastungen können zu muskulären Störungen führen.
Selten lässt sich nur ein Faktor ermitteln.
So kann manchmal eine Fehlhaltung des Unterkiefers zu einer starken Fehlstellung des gesamten Skelettsystems führen.
Aber natürlich gilt diese Wechselbeziehung auch umgekehrt.
Häufige Symptome sind Schmerzen der Kaumuskulatur, der Kiefergelenke, des Gesichtes, des Kopfes oder des Nackens.
Diese besondere Form des Kopf- oder Gesichtsschmerzes wird eine
Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion (CMD) genannt.
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Eine individuelle Aufbissschiene kann Abhilfe schaffen
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Unter Einbeziehung der heute zur Verfügung stehenden modernen technischen Diagnosemöglichkeiten wird geprüft,
inwieweit das Zahnsystem/Kausystem Zeichen von Überlastung zeigt, durch eine so genannte Funktionsanalyse.
Häufig ist eine Zusammenarbeit mit einem Orthopäden, Physiotherapeuten (mit einer besonderen Ausbildung) notwendig,
um den Einfluss der Kieferstellung auf die Wirbelsäule zu ermitteln.
Bei Chronifizierung des Schmerzgeschehens ist eine fachübergreifende Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen
(z.B. Orthopäde, HNO-Arzt, Neurologe) bis hin zur psychologischen Schmerztherapie notwendig.
Zum Ausgleich von Überlastungen kann eine individuelle Aufbissschiene, das Einschleifen, das Aufbauen oder das Umstellen von Zähnen notwendig sein.
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Bei Beschwerden nehmen Sie zu uns Kontakt auf.
Wir beraten Sie gerne.
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Ihre Spezialisten bei Kiefergelenkerkrankungen
Dr. Ronald Harms, Dr. Leonie Weinsheimer-Harms & Dr. Gerd Weinsheimer
Kiefergelenkerkrankung · Fehlfunktion der Kiefergelenke
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